Unfallversicherung

Unfallversicherung

Obligatorisch für alle! Eine Unfallversicherung deckt alle Unfälle ab, die Ihrer Haushaltshilfe während der Ausübung ihrer Tätigkeit sowie auf dem Arbeitsweg zustossen könnten. Das Alter der Person spielt keine Rolle.

Achtung: Es reicht nicht, wenn Ihre Putzfrau über Ihre Krankenkasse gegen Unfall versichert ist. Da ein Arbeitsverhältnis besteht, sind Sie als Arbeitgeber verpflichtet, eine obligatorische Unfallversicherung abzuschliessen.

Nur wenige Ausnahmen: Wenn Ihre Haushaltshilfe eine eigene Firma besitzt und als Selbständigerwerbende anerkannt ist. In diesem Fall handelt es sich nicht um ein Arbeitsverhältnis. Auch für sogenannte Sackgeldjobs muss der Haushalt keine Unfallversicherung abschliessen.


Zu kompliziert?

Keine Sorge. Mit unserem kostenlosen Anstellungsassistenten - Fairboss - führen wir Sie in wenigen Minuten durch den Anstellungs-Prozess und schlagen Ihnen die passende Unfallversicherung vor.

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Weniger als 8 Stunden Arbeit pro Woche
Arbeitet Ihre Haushaltshilfe weniger als 8 Stunden pro Woche, ist nur eine einfache Unfallversicherung nötig. Die Versicherung können Sie bei allen grösseren Versicherungsunternehmen abschliessen. Sie kostet CHF 100.- pro Jahr. Die Prämie muss vom Arbeitgeber bezahlt werden. Hier können Sie die Unfallversicherung schnell und einfach abschliessen:

Formular für den Direktabschluss der Unfallversicherung (PDF)

Falls Sie mehrere Personen beschäftigen, die Gesamtsumme der Arbeitsstunden aber 8 Stunden nicht übersteigt, reicht eine Versicherungspolice für alle Anstellungen aus. Teilen Sie der Versicherungsgesellschaft jeweils mit, wenn eine Person neu beschäftigt bzw. nicht mehr beschäftigt wird und sich die Gesamtstundenzahl ändert.


Mehr als 8 Stunden Arbeit pro Woche
Bei einem Arbeitspensum von acht Stunden pro Woche oder mehr, muss eine Versicherung abgeschlossen werden, die sowohl Berufsunfälle als auch Nichtberufsunfälle abdeckt (NBU). Die Prämie für die Nichtberufsunfallversicherung ist grundsätzlich von Arbeitnehmer zu tragen. Es steht dem Arbeitgeber jedoch frei, auch diese Prämie ganz oder teilweise zu übernehmen.